Über den Wolken... von Porto

 



Über den Wolken... 

muss das Leben wohl grenzenlos sein, alle Ängste, alle Sorgen... sagt man, blieben darunter verborgen...  

(Reinhard Mey) 

Welche Sorgen? 


Spaß... Ja die restlichen Sorgen, die wir noch haben, sollten doch in Anbetracht der grenzenlosen Möglichkeiten, die wir als multidimensionale Wesen haben,  so langsam verschwinden. 
Ich sag nur "HakunaMatata".

Wenn es da nicht unseren Verstand gäbe, der uns immer wieder versucht, einzureden, dass wir es nicht einfach so locker sehen können. 

Ich sitze gerade im 13. Stockwerk eines Hotels in Porto, im Frühstücksrestaurant. Die Aussicht ist herrlich. Auf der einen Seite das Meer hinter all den Häusern und auf der anderen Seite die Berge. 
Es ist wie "fast über den Wolken". Nur ein bisschen tiefer.



60iger Jahre Lampen




Es liegen 3 Tage Hamburg hinter mir und ich bin sozusagen schon vor 2 Wochen auf meiner ErkundungsPilgerReise losgegangen. Sozusagen als "Übung". Dabei habe ich erstmal meinen Fuß überlastet. 

Hmm, schon zu Beginn bin ich überlastet, was sagt das denn schon wieder aus? 

Ich wusste nicht, ob ich diese Reise wirklich antreten sollte und zögerte bis zum Schluss. 

Selbst am Tag des Abfluges wusste ich nicht, ob ich fliegen sollte. 

Doch wie immer vertraute ich meiner Intuition, die mir im letzten Moment ein Zeichen geben würde. 

Das Zeichen bekam ich schon vorher, denn auf einer Postkarte, die ich in einem indischen Restaurant fand, stand:

" If it is impossible, Go."

Die Karte zum Post gestern. 





Ich kam mitten in der Nacht in Porto an, die Taxi Schlange war lang und wer nimmt schon ein Taxi auf einer PilgerReise? 

So lief ich einfach zur Metro. Ich hatte nur die Adresse vom Hotel und sonst keine Ahnung, wo ich hin muss. 

Ich fragte mich durch und wurde "geführt" - wiedermal ein Zeichen. 

Um 3 Uhr nachts kam ich an, lief noch durch die mir unbekannte Stadt Porto und betrat mein Zimmer. 

Es ist ein Hotel, dass komplett wie aus den 60iger Jahren ausgestattet ist. 

Ja. MondReisen sind ZeitReisen. 





Mein Zimmer, wie damals. 





So einen Fernseher hatte ich früher auch in meinem Kinderzimmer. 





Aussicht





Und da ich hier ja meinen 55. Geburtstag feiern möchte, fühlte ich mich gleich wie zu Hause, während meiner Geburt und Kindheit. 

Ich bin übrigens in unserem Wohnzimmer geboren worden. 

Ein Zeichen? 

Klar doch. 

Das Hotel habe ich für die ersten 2 Nächte über meinen Geburtstag gebucht und "zufällig gefunden".

Mal sehen, welche Zeichen mich führen... auf dem Weg ins 9. Haus. 

Ganz und gar hinter den Kulissen. 

Fortsetzung folgt...


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