MondReisen - BewusstSeinsReisen



MondReisen sind BewusstSeinsReisen ... ChakraReisen ... AchtsamkeitsReisen ... Reisen zur spirituellen Entfaltung und zur BewusstSeinsErweiterung.


MondReisen können nun helfen, die Aufmerksamkeit und Achtsamkeit noch mehr zu schärfen, um die eigene innere Wahrheit zu erkennen. 

 Jeder Mensch glaubt nur an seine eigene Wahrheit, er glaubt an das, was er sehen, hören, schmecken, riechen und fühlen kann. 

Manche Dinge sind aber nicht über die 5 Sinne erfahrbar.


Auf vielen ChakraReisen haben wir die Sinne erforscht, sind durch alle Chakren gereist, haben magische Momente und Orte erlebt. Doch nun heißt es, weiter zu reisen ... nämlich in den 6. Sinn. 

 Hier beginnt eine MondReise wirklich eine MondReise zu werden, nämlich über die Intuition ... über den Mond in uns. Hören wir auf unsere innere Stimme, die Intuition und wir ERFAHREN innen, was wahr ist. 

Trainieren wir unseren 6. Sinn, der uns leitet, der uns stärkt und der uns führt, um schließlich auch unseren 7. Sinn kennenzulernen.


 In diesen Zeiten ... aber auch schon immer benötigen wir eine klare Intuition ... eine verschärfte Wahrnehmung, einen klaren Geist. 

 Reise nun ins Innere Deines Seins ... begib Dich auf die wahre MondReise ... 

 Ich werde künftig hier und auch auf meinem WebSeitenBlog AchtsamkeitsReisen für Euch anbieten, die Ihr jederzeit zu Hause unternehmen könnt. 

Durch meditative Achtsamkeit reisen wir weiter gemeinsam in Richtung MOND ... in Richtung unserer Seele ... in Richtung unseres wahren Seins. In diesem Sinne ... also im 6. Sinne ... sage ich bis bald!

😎🙏🏼🌈💫🌚



Reisebegleiterin: Anja Mond






CHAKRA-REISE - Sahasra-Tag



HIER & JETZT
Nach langem Suchen und Beten
Bin ich nun endlich aufgetreten
Nämlich im Hier zu sein
Schließlich im Jetzt zu sein
Alle Worte sind nun fort
Und die Gedanken an nur einem Ort
Da, wo Frieden herrscht und Liebe wohnt
Dort, wo Glück und auch die Wahrheit trohnt
Es ist vollbracht und vollendet
Ich halte nicht fest, wenn es wendet
Ich bin offen und leer
Doch nicht einsam und schwer
Neugierde, Unwissenheit und Innehalten
Sind Dinge, die mich im Jetzt behalten
Warum immer alles wissen wollen
Es ist das Nichts, in das wir fallen sollen
Ich öffne meine Hände
Und zerreiße alle Wände
Ende und Anfang sind vom gleichen Faden gesponnen
Im Hier und im Jetzt hab ich das Leben gewonnen
Anja Mond - MondGeschichten

ChakraReise - Ajna-Tag

AJNA-TAG - CHAKRAREISE



Das Stirn-Chakra - Ajna-Chakra - ist das Chakra der Transformation. Hier erreichen wir das sogenannte 3. Auge, das sogenannte Tor zum universellen Bewusstsein.



Sind wir vollkommen bewusst entfaltet sich unsere Intuition, die jenseits unserer 5 Sinne liegt und wir sind in der Lage, unseren 6. SINN zu gebrauchen.
Sicher und entspannt führt uns dieser Sinn zu einem erfüllten und klaren Leben im Hier und Jetzt.
Hier beginnt die Mystik aller Kulturen.


HIER & JETZT
Nach langem Suchen und Beten
Bin ich nun endlich aufgetreten
Nämlich im Hier zu sein
Schließlich im Jetzt zu sein
Alle Worte sind nun fort
Und die Gedanken an nur einem Ort
Da, wo Frieden herrscht und Liebe wohnt
Dort, wo Glück und auch die Wahrheit trohnt
Es ist vollbracht und vollendet
Ich halte nicht fest, wenn es wendet
Ich bin offen und leer
Doch nicht einsam und schwer
Neugierde, Unwissenheit und Innehalten
Sind Dinge, die mich im Jetzt behalten
Warum immer alles wissen wollen
Es ist das Nichts, in das wir fallen sollen!
Ich öffne meine Hände
Und zerreiße alle Wände
Ende und Anfang sind vom gleichen Faden gesponnen
Im Hier und im Jetzt hab ich das Leben gewonnen
Anja Mond - MondGeschichten


Hier geht es zur MondGeschichten-Ausstellung:








ChakraReise.- Vishuddi-Tag

VISHUDDI-TAG - CHAKRA-REISE





Das Hals-Chakra bietet uns unglaubliche Fähigkeiten zur Realisierung unseres Lebensplanes.

Auf einer ChakraReise unternehmen wir am 5. Tag die Reise durch das Element Äther, was das Hals-Chakra symbolisiert. Wir empfinden uns als unendliches Raumwesen und erspüren all die zauberhaften Möglichkeiten als irdisches Wesen, was eins mit allem ist.


Wir begreifen, dass wir mehr sind als nur unser physischer Körper und können uns unendlich ausdehnen, wenn wir nur unser HalsChakra wahrnehmen und es nutzen.




Wir brauchen kein Chakra zu aktivieren sondern wir müssen uns nur der Existenz unserer feinstofflichen Körper .... und dazu zählen die Chakren.... bewusst werden.

Wir Menschen sind spirituelle Wesen; die eine menschliche Erfahrung machen, doch wir glauben oft, dass wir spirituell werden müssen.

Wir SIND es bereits .... erinnere Dich .... im HalsChakra .... dem Chakra der Gedanken ... des Äthers .... des Raumes ....

Erkenne Dich selbst und mache Dich weit.

Erlebe den Raum in Dir!





VIELLEICHT
Vielleicht bist Du ein Spiegel
Im Licht der Projektion
Vielleicht bin ich ein Siegel
Mit aller Rebellion
Die Wahrheit wird sich zeigen
Im Herzen immerfort
Die Liebe wird uns neigen
An jedem Menschenort
Anja Mond - MondGeschichten


ChakraReise - Anahat-Tag

ANAHAT-TAG - CHAKRAREISE



Das Herz-Chakra bildet die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen dem, was scheinbar nicht vereinbar ist. Im Herzen sind wir nicht zu täuschen, hier fühlen wir, was echt und was nicht echt ist. Auch wenn wir es nicht erklären können. Aller Schmerz findet hier sein Auffangbecken, doch auch alle Freude und Liebe werden hieraus gechöpft. Im Herz-Chakra beginnen alle Bhakti-Yoga-Wege, die Yoga-Pfade der Liebe.

Im wahren Sinne bedeutet Yoga Liebe, Verbindung, Zusammenfügen, doch leider wurde der Yoga-Weg zum Weg für alle möglichen Verkaufsstrategien entartet.




Bhakti bedeutet Liebe und Hingabe. Bhakti-Yoga-Wege führen zur Liebe und Hingabe. Ein wahrer Meister nimmt kein Geld für seine "Dienste", er verschenkt sich selbst an die Welt. Aus Liebe und Hingabe zur Welt. Aber auch das "Geldverdienen" sollte in Liebe und Hingabe geschehen, mit dem, was wir lieben. Denn wenn wir das richtige tun,  kommt auch das Geld von allein.




Doch Yoga ist frei, Yoga ist Liebe und verströmt im besten Falle auch nur Liebe.

Ein wahrer Bhakti-Yoga-Meister ist ein Meister, der soviel zu teilen hat, aus sich selbst heraus und ist auch kein Meister, der über andere herrscht oder bestimmt, sondern jemand, der Meister seines eigenen Lebens und Liebens geworden ist. Aus dieser Bewusstseinserkenntnis heraus verströmt er soviel Energie und Liebe, dass seine Gegenwart einfach erhebend und energetisierend ist.




Werden auch wir Meister unseres eigenen Schicksals, erfahren wir im Herzen, wer wir in Wahrheit sind und wofür wir auf die Welt gekommen sind. Es gibt einen Sinn .... einen Grund ... eine Erfahrung, die wir machen wollen. Wenn wir nur leben wollen .... wenn wir nur lieben wollen.



Denn ohne die Liebe ist das Leben wertlos. Mit Liebe und Hingabe erleben wir das wahre Leben, denn Leben ist Liebe und Liebe ist Leben. Eine Chakra-Reise durch unser eigenes Herz, kann uns die Geheimnisse der Liebe enthüllen.



VERBUNDEN
Verbunden ohne Wunden
Gibt dem Leben neue Runden
Vertrauen ohne Binden
So wird die Liebe Dir nicht schwinden.
Anja Mond - MondGeschichten


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https://yoga-carpe-diem.blogspot.com/p/mond-geschichten.html?m=1





ChakraReise - Manipura-Tag

MANIPURA-TAG - CHAKRAREISE



SOLAR-PLEXUS-CHAKRA

Entdecke das Feuer in Dir und nutze die Kraft und Energie Deiner inneren Quelle.

Erkenne Deine persönliche Macht und gestalte Dir Deinen eigenen WegErlerne die kraftvollen Übungen aus dem Chakra-Yoga für ein selbstbestimmtes Leben.

Sei Dir selbst treu.




Das Solarplexus-Chakra (Manipura) ist unser Wegweiser für unseren eigenen Weg. Der Pfad, der uns führt im Innen wie im Außen. Was ist mein Weg, wohin will ich gehen oder was will ich in meinem Leben erreichen? All dies sind Fragen, die direkt aus unserem Manipura-Chakra herausströmen.

Lassen wir es heute zu ... unseren Weg zu finden.




Wir finden hier im Manipura-Chakra klare Vorstellungen von unseren Talenten und Fähigkeiten. Die bewusste Wahrnehmung unserer Stärken verhilft uns zu einem klaren Weg, den wir gehen ... jetzt und immer.




FREIHEIT
Flügel der Freiheit
Sind Strahlen der Sonne
Der Glitzer des Mondes
Das Funkeln der Sterne
Das Rauschen der Wonne
Im Lauschen der Ferne
Anja Mond - MondGeschichten

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Chakra-Reise - Svadhistana-Tag

SVADHISTANA - TAG - CHAKRA-REISE


Erfühle das Wasser in Dir und erspüre die Bewegung und den Fluss des Lebens.

Entdecke Deine Lebensfreude ganz neu und erfreue Dich Deiner Lebenslust.

Erlerne die energetischsten Flow-Yoga-Übungen des Chakra Yoga nach Anja Mond

Sei im Fluss Deines Lebens




Am sakralen Tag geht es in der Energiearbeit um das Fließenlassen der eigenen inneren Quellen, die sich im Fluss unseres Lebens widerspiegeln.  Durch den fließenden äußeren Regen erspüren wir die Energie unserer eigenen fließenden Kraft. Manchmal auch symbolisiert durch einen Regenbogen.

Welchen Weg wir auch immer gehen ... gehe ihn leicht ... spielerisch ... mühelos ... fröhlich ... ! Egal ob im Regen oder bei Sonnenschein! Sei der Regenbogen,  der ohne das Wasser nicht existieren kann.



Das Sakral-Chakra ist dir dabei Hilfe und Wegweiser zugleich. Wie der Regen einfach fließt ... hier und da innehält ... fließe auch Du ... und raste hier und da.

Schaue auf die Natur um Dich herum und bleibe im Fluss!

In einem Sprichwort heißt es:

"Entweder bin ich im Fluss - oder ich stehe im Weg."



ZEICHEN
Setze ein Zeichen
Sei ohne Gleichen
Steh nicht im Weg
Zeig wie es geht
Mache es gut
Vertrau deinem Mut
Trau dich zu schweigen
Mach Nichts dir zu eigen
Sei offen dem Licht
Dann verirrst Du dich nicht.
Anja Mond - MondGeschichten



Hier geht es zur MondGeschichten- Ausstellung

ChakraReise - Muladhara-Tag

MULADHARA-CHAKRA - CHAKRA-REISE



Erlebe die Erde in Dir und erfahre, was Dich von innen trägt.

Erlerne die wichtigsten Hatha-Yoga-Übungen und stabilisiere Deinen Körper.

Sei wie ein Fels in der Brandung!





Ganz in der Mond-Chakra-Tradition verwurzeln wir uns mit der wunderbaren Erd-Energie unseres Wurzel-Chakras. Es geht um die tief empfucndene Geborgenheit, die wir jederzeit - auch selbst - in uns erzeugen können und nutzen die wunderbaren und wirksamen Methoden der Chakra-Yoga-Übungen & Meditationen, um genau diese Wurzel-Chakra-Energie zu erfühlen, zu erspüren und in unser Dasein zu transportieren.




Auch wenn wir gerade nicht in dieser sicheren und geborgenen Stimmung sind, geht es genau hier und jetzt darum, einen wunderbaren RAUM zu schaffen.

Auf der einen Seite in uns selbst .... aber auch hier auf einer ChakraReise!

Wie auf jeder Reise, die wir unternehmen, ist es wichtig "anzukommen" und den neuen Raum zu erspüren, wenn wir eine neue Erfahrung machen möchten.




Das WurzelChakra zu "erleben" steht nun im Focus! Fragen wie ...

Bin ich hier richtig? Fühle ich mich sicher? Möchte ich hier verweilen? sind Fragen, die wir uns immer stellen, wenn wir irgendwo neu beginnen wollen.




Dieser Tag des WurzelChakras gibt uns Hinweise auf die Energie unseres Energiefeld der Erde ... nämlich unseres MuladharaChakras und über alle "Erfahrungen", die wir bereits in der Vergangenheit gemacht haben.



Wir können mit dem "Erleben" dieses Chakras unsere eigene Stabilität des Lebens erspüren und mit hilfreichen Werkzeugen aus der persönlichen und spirituellen Entwicklung aufladen und ein neues Fundament erbauen oder das bereits bestehende stabilisieren.



Jeder Tag auf einer ChakraReise bietet neue Erkenntnisse und schenkt uns viel Inspiration für eine Neugestaltung unseres Lebens oder dessen Intensivierung.

Ein Energiefeld steht symbolisch für viele unterschiedliche Themen, die wir ganz spielerisch, entspannt und intuitiv erspüren und harmonisieren können.

Die Reise beginnt ...


MENSCHSEIN



MENSCHSEIN
MenschSein ist NichtSein
Seifenblasen zeigen es
Liebe sein ist AllEinSein
Nur der Weise weiß es
Anja Mond - MondGeschichten

DER WEG



DER WEG
Der Weg ist eine Illusion der Zeit
Das Ankommen nur ein Zeitvertreib
Kaum weißt Du wo es lang geht
Spürst du wieder den Wind, der weht
Hast Du einmal die Sterne gesehen
Will dein Geist nur eines ... weiter wehen
Anja Mond - MondGeschichten


Vollmond



VOLLMOND
Der Vollmond leuchtet über dir
Weiß auf Schwarz zu sehen
Die Wahrheit zwischen dir und mir
Wird diese Nacht bescheren
Anja Mond - MondGeschichten





Vollmonde in der Welt












































MEDITATION



MEDITATION
Im Nichts ist Fülle
Im Reichtum nur Hülle
In Hülle und Fülle
Bringt Wahrheit die Stille
In Stille und Wahrheit
Waltet stets nur Dein Wille
Anja Mond - MondGeschichten

7 STUNDEN - KAPITEL 7

7 STUNDEN ...

... oder das Mädchen von Manerola 

Novelle von Anja Mond - MondGeschichten



KAPITEL 7

John fühlte plötzlich eine Energie, die er noch nie bei sich wahrgenommen hatte. Er war nicht nur in voller Lust entflammt, sondern er fühlte sich so eins mit Sara, aber auch so eins mit dem, was ihn umgab. Er spürte die Sonne, als strahlte sie selbst von ihm ab und als wärmte sie ihn zugleich. Der Wind, der zart um seine Haut wehte, erschien ihm als sein eigener Atem und der Geruch der Wiese, der Blumen um ihn herum waren seinen eigenen Porenausströmungen gleich. Was passierte gerade wieder, dachte er bei sich und verfiel dann gleich aber dem nächsten Liebesschauer. John war so in Wallung, dass er nicht mehr klar denken konnte und auch nicht mehr wusste, wer, wo oder wie er war. Er war einfach nur da, präsent, in diesem Augenblick eins mit allem um sich herum. Sara war da, aber auch wieder nicht, denn er spürte sie nicht mehr von sich getrennt. „Ich liebe dich“ flüsterte eine Stimme, die John vernahm, doch als er Sara anschaute, die ganz lieblich neben ihm wieder auf der Wiese zu erwachen schien, bemerkte er, dass sie so versunken war und nicht zu sprechen schien. 


„Ich liebe dich“ hörte er wieder und sah, dass Sara tatsächlich den Mund verschlossen hatte. Doch er bemerkte, dass diese Worte wie ein Strom aus ihrer Richtung kam. Er spürte Schwingungen und wusste plötzlich, es waren ihre Gedanken. Wie selbstverständlich sagte er, ich liebe dich und er sah, wie sie lächelte. „Ich weiß, dachte sie wieder, wobei ihr Mund verschlossen blieb. John dachte dann: „Wer bist du?“ und Sara ebenfalls denkend: „Ich bin du und du bist ich.“ Wir sind und waren nie voneinander getrennt. Du hattest nur deinen Glauben an dich selbst verloren, dein Herz war tot, du konntest nicht mehr lieben, hast vergessen, was Wärme, Liebe, Geborgenheit, Nähe und Frieden ist. Doch nun, da du dich einfach fallen gelassen, einfach vertraut und dich hingegeben hast, sozusagen dein Herz weit geöffnet hast, bemerkst du, dass du von nichts aber auch von gar nichts getrennt bist. Du bist alles! Ich bin „nur“ dein Herz, ich spiegele dir dein Herz, deine Liebe, nun weißt du wieder, was Liebe ist. Es zählt nur die Liebe im Leben, die „Fähigkeit“ zu geben, aber auch zu empfangen. Du hast gelernt zu empfangen und nun kannst du wieder geben, dir, anderen – aber vor allem dir selbst, denn du selbst bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Und wenn es dir gut geht, dann geht es allen Menschen um dich herum gut. Vertraue dir, glaube an dich und vor allem liebe dich, genieße dich, erfreue dich an dir. Sei dir dein bester Freund und Liebhaber. Sei dein Schöpfer und erschaffe dir die Welt, die dir gefällt. Suche dir Farben und Formen aus und gestalte dir deine Bühne, deine Lebens- und Liebesbühne, auf der jeder Liebe, Freude und Kreativität leben kann. Liebe und alles ist gut! John war wie entrückt, aufgeregt, innerlich zwar völlig entspannt, doch es kribbelte in seinem Körper. Er spürte eine Energie, die ihn fast ohnmächtig werden ließ, doch plötzlich brach aus ihm eine Flut von Kraft heraus, die ihn aufstehen ließ und er reckte und streckte all seine Glieder, er wollte Sara, die immer noch stumm auf der Wiese lag und immer noch lächelte, zu sich hinaufziehen und griff ins Leere. 


Er sah sie, doch er konnte sie nicht anfassen, sie war wie Luft. Plötzlich veränderte sich ihre Gestalt, sie war zuerst menschengroß und langsam verwandelte sie sich in einen Grashalm, der auf der Wiese blühte, doch eigentlich schien es John, dass sie sich tatsächlich in Luft aufgelöst hatte. Doch es ertönte weiterhin in ihm: „Geh deinen Weg, erlaube dir zu leben, so wie es dir gefällt. Liebe mit deinem Herzen aber geh.“ John wurde plötzlich ganz ruhig. Die Euphorie verwandelte sich in eine nie dagewesene Ruhe. Er bewegte sich langsam fort und verfiel in eine Art Geh-Trance, bis er wieder zu Hause angekommen war. Er legte sich sofort schlafen, denn es war bereits später Abend. Am nächsten Morgen erwachte er ganz neu, ganz erfrischt und völlig entspannt, er dachte nicht, er fühlte nicht, er war einfach nur ganz da, wie noch nie in seinem Leben. Heute hatte er eine Schicht in dem Café, in dem er ab und an arbeitete. Als er mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr, war es, als zöge die ganze Welt an ihm vorbei, seine Gedanken flogen nur umher und die Bilder in seinem Innern ebenfalls, er hatte eine totale Innenschau. Alles war ihm nun klar, ohne dass er es erklären konnte, er wusste einfach um den nächsten Schritt. 


John kam in das Café – es war das „Café zum Mond“ – und löste die Frühschicht ab. Er kellnerte fröhlich, entspannt und gelöst wie noch nie und alle Gäste lachten und genossen ihre Cappuchinis und Snacks. Die Sonne lachte vom Himmel und John trug mit seinem charmanten Lächeln den Rest auf dieser Erde bei. Kurz bevor er Feierabend machten wollte, vernahm er hinter sich eine Stimme, die fragte: „Könnte ich bitte noch einen Cappuchino bekommen?“ John wurde heiß und kalt zugleich, drehte sich um und sah eine Frau in einem dunkelgrünen Kleid, die ihn mit ihren faszinierenden oliv-grünen Augen verschmitzt anschaute und ihre Frage mit einer ganz warmen Stimme wiederholte: „Gibt es noch einen Cappuchino für mich oder machen Sie schon Feierabend? „Nein, lächelte John, ich habe soeben erst das Café eröffnet … !“ 

7 STUNDEN - KAPITEL 6

7 STUNDEN ...

... oder das Mädchen von Manerola 

Novelle von Anja Mond - MondGeschichten



KAPITEL 6

John stand eine Weile da … ganz versunken und genoss die Nähe von Sara, diesmal war es ganz anders als sonst, denn er war zwischenzeitlich so mit ihr vertraut, dass er ganz ruhig und entspannt ihre Nähe genießen konnte. Sie waren sich so nah aber doch so fern. Er hörte auf zu denken, er stand nur da und verlor auch schon den Blick auf die Seerose, die er da entdeckt hatte, er war einfach nur „da“ … ohne Gedanken, ohne irgendeine Regung seines Körpers. Es war, als hätte er seinen Körper verlassen … nein, er hatte seinen Körper verlassen, denn er sah sich, ganz getrennt von seinem Körper … er sah, wie er mit Sara da zusammen am Teich stand. Ihm war völlig seltsam zumute, dann fand er es ganz amüsant und wunderte sich nicht weiter darüber. Doch plötzlich – wie durch einen Sog - war er wieder ganz im Körper und erschrak. Was war das, dachte er bei sich. „Du meinst, als du deinen Körper verlassen hattest?“ fragte Sara.

Er drehte sich zu ihr um und schaute sie ganz erschrocken an. „Woher weißt du das?“ erwiderte er laut. „Ach John, du erlebst gerade, wie groß deine Welt ist, wie weit dein Sein und deine Aura ist.“ „Wie, wie meinst du das,“ fragte er wieder sehr leise. „Die Welt ist ein einzig großes Energiefeld, lieber John. Du machst gerade die Erfahrung, wie alles miteinander zusammenhängt, wie du mit mir verbunden bist, ohne dass wir uns nahe sind. Wie du einfach fühlst, dass du mehr als nur der Körper bist.“ Sara hielt immer noch seine Hände, doch John wich einen Schritt zurück und entzog sich ihrer Berührung. „Ich weiß nicht, ich zweifle an diesen Dingen, aber das eben war schon sehr seltsam. Die letzte Zeit war schon sehr seltsam.“ „Ich weiß,“ sagte Sara. Deshalb bin ich ja da. „Was meinst du damit,“ fragte John wieder irritiert. „Warum bist du da?“ „Ach John, überfordere dich jetzt nicht, genieße doch den Moment, den du gerade erfahren hast, es geht für dich noch viel weiter, lass einfach zu, dass das Schicksal gerade mit dir was ganz besonderes vor hat.“

Plötzlich sah John in Sara eine ganz andere Frau, er sah Katharina, er starrte sie an und konnte es kaum fassen. Er erinnerte sich soeben an das, was damals geschah, er hatte es doch auch eben gesehen. Er erschrak und fing zu weinen an. „Katharina, Sara, ich fühle gerade einen unglaublichen Schmerz.“ John setzte sich auf den Wiese und ließ seinen Tränen freien Lauf. Er weinte und weinte und hörte nicht mehr auf. Sara setzte sich zu ihm und hielt seinen Kopf, sie küsste seine Tränen, die wie kleine Wasserfälle an seinen Wangen herunterliefen. Sie drückte ihn an sich und hielt ihn ganz ganz fest, langsam konnte er entspannen. Keiner sagte ein Wort, sondern sie hielten einander nur fest. Langsam schaute John Sara wieder in die Augen und berührte mit seiner rechten Hand ihre Schläfen, strich über ihr Haar und nahm seinen linken Zeigefinger und strich über ihre geschwungenen Lippen, die so prall anschwellten, dass er für einen Moment daran dachte, sie zu küssen. Doch irgendetwas hielt ihn davon ab. Er dachte bei sich, was mache ich hier, Sara ist sicher nur ein Traum, alles ist nur ein Traum, irreal, verrückt, er wird langsam verrückt, dachte er nun und spürte, wie sein Verstand tatsächlich zu rebellieren anfing.

Doch plötzlich beugte sich Sara zu ihm nach vorne und küsste ihn ganz sanft und drückte sich an ihn. Er ließ es geschehen, obwohl er eben noch davonlaufen wollte, nun war er wie gebannt und spürte, wie ein Schauer seinen Rücken herunterlief. Sara öffnete langsam ihren Mund und küsste erst seine Oberlippe, dann seine Unterlippe, dann seine rechte Wange und seine Stirn. An der linken Wange hielt sie sich eine Weile auf und küsste sie als wäre sie eine süße Pfirsich, in die sie hineinbeißen wollte. John hielt ganz still, er spürte, wie sein ganzer Körper kribbelte und konnte nicht anders als sie nun einfach noch mehr an sich zu ziehen und seinen Mund auf den ihren zu pressen, doch plötzlich sagte sie: „Stopp“ und rückte von ihm weg. John schaute sie einen Moment irritiert an und ließ sich aber nicht abhalten, er küsste sie wieder auf den Mund und sie versuchte noch einmal etwas zu sagen, doch sie bemerkte, dass John in eine Ekstase verfiel, die sie einfach verstummen ließ.

John hatte mit seinem tränenüberströmten Gesicht auch das ihre nun völlig befeuchtet und schmeckte seine eigenen salzigen Tränen auf der Zunge. Als er sie küsste vernahm auch sie den salzigen Geschmack, den er ihr schenkte. John und Sara küssten sich als hätten sie noch nie in ihrem Leben so etwas erlebt. Eine Weile verging und Johns Gesicht war getrocknet, doch das Salz war noch überall zu schmecken. Sara löste sich langsam von seinem Gesicht und küsste seinen Hals, seinen Nacken und zog ihm das T-shirt aus, sie glitt mit ihren Lippen über seine Schultern während er seine Hände auf ihren Rücken legte. Langsam glitt er hinunter auf ihren Po-Ansatz und einen Moment hielt er inne, da sie zuckte … doch als sie wieder ganz ruhig atmete drückte er ihren Po fest an seinen Schoß. Da beide noch standen, zog er sie langsam auf die Wiese. Sara legte sich auf den Rücken und John beugte sich über sie. Er zog ihr Sommerkleid aus, das diesmal von grüner Farbe war und fast wie ein Teil der Wiese aussah … er bemerkte, dass ihre Haut weich wie Samt und Seide war und streichelte ihren Bauch, küsste sie auf ihren Hals und legte sich auf sie. Sara seufzte und John versank in eine süße Trance der Lust. Das Gras der Wiese war so hoch, es war Spätsommer und die Wiese schien lange nicht gemäht worden zu sein, so dass sie wie in einen Graskranz eingebettet waren. Sara öffnete Johns Jeans und zog sie ihm aus sowie auch seine Turnschuhe. Sie hatte schon ihre Sandalen abgestreift und glitt dann mit ihren Füßen über seine Waden. Es trennte ihre beiden Körper nur noch ein paar Baumwollteile, die jeder für sich nun auszog, um die Wärme und Energie des anderen Körpers vollkommen in sich aufnehmen zu können. John drang langsam in Sara ein und fühlte eine Kraft und einen Sog, der ihn in sich selbst hinabzog. Er war wie in Trance und hatte im wahrsten Sinne des Wortes das Gefühl von „Einssein“, wie noch nie zuvor in seinem Leben.

Sein ganzer Körper schauerte und doch war er kraft- und machtvoll wie ein Löwe. Sara ließ es geschehen und lächelte ihn nur an. Es war, als sei sie nach Hause gekommen. Ihr war nichts fremd und John empfand ebenso. Als hätten sie sich schon ewig gekannt und gewusst, wie es sein würde. John und Sara sprachen kein Wort, sondern tauchten in eine Welt der Gefühle, die sie wiederentdeckten, als hätten sie sie beide vor langer langer Zeit begraben. 

HERZ


HERZ
Herz im Eis
Schwarz auf Weiß
Dunkel im Licht
LiebesGedicht
Anja Mond - MondGeschichten

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