MENSCHSEIN



MENSCHSEIN
MenschSein ist NichtSein
Seifenblasen zeigen es
Liebe sein ist AllEinSein
Nur der Weise weiß es
Anja Mond - MondGeschichten

DER WEG



DER WEG
Der Weg ist eine Illusion der Zeit
Das Ankommen nur ein Zeitvertreib
Kaum weißt Du wo es lang geht
Spürst du wieder den Wind, der weht
Hast Du einmal die Sterne gesehen
Will dein Geist nur eines ... weiter wehen
Anja Mond - MondGeschichten


Vollmond



VOLLMOND
Der Vollmond leuchtet über dir
Weiß auf Schwarz zu sehen
Die Wahrheit zwischen dir und mir
Wird diese Nacht bescheren
Anja Mond - MondGeschichten





Vollmonde in der Welt












































MEDITATION



MEDITATION
Im Nichts ist Fülle
Im Reichtum nur Hülle
In Hülle und Fülle
Bringt Wahrheit die Stille
In Stille und Wahrheit
Waltet stets nur Dein Wille
Anja Mond - MondGeschichten

7 STUNDEN - KAPITEL 7

7 STUNDEN ...

... oder das Mädchen von Manerola 

Novelle von Anja Mond - MondGeschichten



KAPITEL 7

John fühlte plötzlich eine Energie, die er noch nie bei sich wahrgenommen hatte. Er war nicht nur in voller Lust entflammt, sondern er fühlte sich so eins mit Sara, aber auch so eins mit dem, was ihn umgab. Er spürte die Sonne, als strahlte sie selbst von ihm ab und als wärmte sie ihn zugleich. Der Wind, der zart um seine Haut wehte, erschien ihm als sein eigener Atem und der Geruch der Wiese, der Blumen um ihn herum waren seinen eigenen Porenausströmungen gleich. Was passierte gerade wieder, dachte er bei sich und verfiel dann gleich aber dem nächsten Liebesschauer. John war so in Wallung, dass er nicht mehr klar denken konnte und auch nicht mehr wusste, wer, wo oder wie er war. Er war einfach nur da, präsent, in diesem Augenblick eins mit allem um sich herum. Sara war da, aber auch wieder nicht, denn er spürte sie nicht mehr von sich getrennt. „Ich liebe dich“ flüsterte eine Stimme, die John vernahm, doch als er Sara anschaute, die ganz lieblich neben ihm wieder auf der Wiese zu erwachen schien, bemerkte er, dass sie so versunken war und nicht zu sprechen schien. 


„Ich liebe dich“ hörte er wieder und sah, dass Sara tatsächlich den Mund verschlossen hatte. Doch er bemerkte, dass diese Worte wie ein Strom aus ihrer Richtung kam. Er spürte Schwingungen und wusste plötzlich, es waren ihre Gedanken. Wie selbstverständlich sagte er, ich liebe dich und er sah, wie sie lächelte. „Ich weiß, dachte sie wieder, wobei ihr Mund verschlossen blieb. John dachte dann: „Wer bist du?“ und Sara ebenfalls denkend: „Ich bin du und du bist ich.“ Wir sind und waren nie voneinander getrennt. Du hattest nur deinen Glauben an dich selbst verloren, dein Herz war tot, du konntest nicht mehr lieben, hast vergessen, was Wärme, Liebe, Geborgenheit, Nähe und Frieden ist. Doch nun, da du dich einfach fallen gelassen, einfach vertraut und dich hingegeben hast, sozusagen dein Herz weit geöffnet hast, bemerkst du, dass du von nichts aber auch von gar nichts getrennt bist. Du bist alles! Ich bin „nur“ dein Herz, ich spiegele dir dein Herz, deine Liebe, nun weißt du wieder, was Liebe ist. Es zählt nur die Liebe im Leben, die „Fähigkeit“ zu geben, aber auch zu empfangen. Du hast gelernt zu empfangen und nun kannst du wieder geben, dir, anderen – aber vor allem dir selbst, denn du selbst bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Und wenn es dir gut geht, dann geht es allen Menschen um dich herum gut. Vertraue dir, glaube an dich und vor allem liebe dich, genieße dich, erfreue dich an dir. Sei dir dein bester Freund und Liebhaber. Sei dein Schöpfer und erschaffe dir die Welt, die dir gefällt. Suche dir Farben und Formen aus und gestalte dir deine Bühne, deine Lebens- und Liebesbühne, auf der jeder Liebe, Freude und Kreativität leben kann. Liebe und alles ist gut! John war wie entrückt, aufgeregt, innerlich zwar völlig entspannt, doch es kribbelte in seinem Körper. Er spürte eine Energie, die ihn fast ohnmächtig werden ließ, doch plötzlich brach aus ihm eine Flut von Kraft heraus, die ihn aufstehen ließ und er reckte und streckte all seine Glieder, er wollte Sara, die immer noch stumm auf der Wiese lag und immer noch lächelte, zu sich hinaufziehen und griff ins Leere. 


Er sah sie, doch er konnte sie nicht anfassen, sie war wie Luft. Plötzlich veränderte sich ihre Gestalt, sie war zuerst menschengroß und langsam verwandelte sie sich in einen Grashalm, der auf der Wiese blühte, doch eigentlich schien es John, dass sie sich tatsächlich in Luft aufgelöst hatte. Doch es ertönte weiterhin in ihm: „Geh deinen Weg, erlaube dir zu leben, so wie es dir gefällt. Liebe mit deinem Herzen aber geh.“ John wurde plötzlich ganz ruhig. Die Euphorie verwandelte sich in eine nie dagewesene Ruhe. Er bewegte sich langsam fort und verfiel in eine Art Geh-Trance, bis er wieder zu Hause angekommen war. Er legte sich sofort schlafen, denn es war bereits später Abend. Am nächsten Morgen erwachte er ganz neu, ganz erfrischt und völlig entspannt, er dachte nicht, er fühlte nicht, er war einfach nur ganz da, wie noch nie in seinem Leben. Heute hatte er eine Schicht in dem Café, in dem er ab und an arbeitete. Als er mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr, war es, als zöge die ganze Welt an ihm vorbei, seine Gedanken flogen nur umher und die Bilder in seinem Innern ebenfalls, er hatte eine totale Innenschau. Alles war ihm nun klar, ohne dass er es erklären konnte, er wusste einfach um den nächsten Schritt. 


John kam in das Café – es war das „Café zum Mond“ – und löste die Frühschicht ab. Er kellnerte fröhlich, entspannt und gelöst wie noch nie und alle Gäste lachten und genossen ihre Cappuchinis und Snacks. Die Sonne lachte vom Himmel und John trug mit seinem charmanten Lächeln den Rest auf dieser Erde bei. Kurz bevor er Feierabend machten wollte, vernahm er hinter sich eine Stimme, die fragte: „Könnte ich bitte noch einen Cappuchino bekommen?“ John wurde heiß und kalt zugleich, drehte sich um und sah eine Frau in einem dunkelgrünen Kleid, die ihn mit ihren faszinierenden oliv-grünen Augen verschmitzt anschaute und ihre Frage mit einer ganz warmen Stimme wiederholte: „Gibt es noch einen Cappuchino für mich oder machen Sie schon Feierabend? „Nein, lächelte John, ich habe soeben erst das Café eröffnet … !“ 

7 STUNDEN - KAPITEL 6

7 STUNDEN ...

... oder das Mädchen von Manerola 

Novelle von Anja Mond - MondGeschichten



KAPITEL 6

John stand eine Weile da … ganz versunken und genoss die Nähe von Sara, diesmal war es ganz anders als sonst, denn er war zwischenzeitlich so mit ihr vertraut, dass er ganz ruhig und entspannt ihre Nähe genießen konnte. Sie waren sich so nah aber doch so fern. Er hörte auf zu denken, er stand nur da und verlor auch schon den Blick auf die Seerose, die er da entdeckt hatte, er war einfach nur „da“ … ohne Gedanken, ohne irgendeine Regung seines Körpers. Es war, als hätte er seinen Körper verlassen … nein, er hatte seinen Körper verlassen, denn er sah sich, ganz getrennt von seinem Körper … er sah, wie er mit Sara da zusammen am Teich stand. Ihm war völlig seltsam zumute, dann fand er es ganz amüsant und wunderte sich nicht weiter darüber. Doch plötzlich – wie durch einen Sog - war er wieder ganz im Körper und erschrak. Was war das, dachte er bei sich. „Du meinst, als du deinen Körper verlassen hattest?“ fragte Sara.

Er drehte sich zu ihr um und schaute sie ganz erschrocken an. „Woher weißt du das?“ erwiderte er laut. „Ach John, du erlebst gerade, wie groß deine Welt ist, wie weit dein Sein und deine Aura ist.“ „Wie, wie meinst du das,“ fragte er wieder sehr leise. „Die Welt ist ein einzig großes Energiefeld, lieber John. Du machst gerade die Erfahrung, wie alles miteinander zusammenhängt, wie du mit mir verbunden bist, ohne dass wir uns nahe sind. Wie du einfach fühlst, dass du mehr als nur der Körper bist.“ Sara hielt immer noch seine Hände, doch John wich einen Schritt zurück und entzog sich ihrer Berührung. „Ich weiß nicht, ich zweifle an diesen Dingen, aber das eben war schon sehr seltsam. Die letzte Zeit war schon sehr seltsam.“ „Ich weiß,“ sagte Sara. Deshalb bin ich ja da. „Was meinst du damit,“ fragte John wieder irritiert. „Warum bist du da?“ „Ach John, überfordere dich jetzt nicht, genieße doch den Moment, den du gerade erfahren hast, es geht für dich noch viel weiter, lass einfach zu, dass das Schicksal gerade mit dir was ganz besonderes vor hat.“

Plötzlich sah John in Sara eine ganz andere Frau, er sah Katharina, er starrte sie an und konnte es kaum fassen. Er erinnerte sich soeben an das, was damals geschah, er hatte es doch auch eben gesehen. Er erschrak und fing zu weinen an. „Katharina, Sara, ich fühle gerade einen unglaublichen Schmerz.“ John setzte sich auf den Wiese und ließ seinen Tränen freien Lauf. Er weinte und weinte und hörte nicht mehr auf. Sara setzte sich zu ihm und hielt seinen Kopf, sie küsste seine Tränen, die wie kleine Wasserfälle an seinen Wangen herunterliefen. Sie drückte ihn an sich und hielt ihn ganz ganz fest, langsam konnte er entspannen. Keiner sagte ein Wort, sondern sie hielten einander nur fest. Langsam schaute John Sara wieder in die Augen und berührte mit seiner rechten Hand ihre Schläfen, strich über ihr Haar und nahm seinen linken Zeigefinger und strich über ihre geschwungenen Lippen, die so prall anschwellten, dass er für einen Moment daran dachte, sie zu küssen. Doch irgendetwas hielt ihn davon ab. Er dachte bei sich, was mache ich hier, Sara ist sicher nur ein Traum, alles ist nur ein Traum, irreal, verrückt, er wird langsam verrückt, dachte er nun und spürte, wie sein Verstand tatsächlich zu rebellieren anfing.

Doch plötzlich beugte sich Sara zu ihm nach vorne und küsste ihn ganz sanft und drückte sich an ihn. Er ließ es geschehen, obwohl er eben noch davonlaufen wollte, nun war er wie gebannt und spürte, wie ein Schauer seinen Rücken herunterlief. Sara öffnete langsam ihren Mund und küsste erst seine Oberlippe, dann seine Unterlippe, dann seine rechte Wange und seine Stirn. An der linken Wange hielt sie sich eine Weile auf und küsste sie als wäre sie eine süße Pfirsich, in die sie hineinbeißen wollte. John hielt ganz still, er spürte, wie sein ganzer Körper kribbelte und konnte nicht anders als sie nun einfach noch mehr an sich zu ziehen und seinen Mund auf den ihren zu pressen, doch plötzlich sagte sie: „Stopp“ und rückte von ihm weg. John schaute sie einen Moment irritiert an und ließ sich aber nicht abhalten, er küsste sie wieder auf den Mund und sie versuchte noch einmal etwas zu sagen, doch sie bemerkte, dass John in eine Ekstase verfiel, die sie einfach verstummen ließ.

John hatte mit seinem tränenüberströmten Gesicht auch das ihre nun völlig befeuchtet und schmeckte seine eigenen salzigen Tränen auf der Zunge. Als er sie küsste vernahm auch sie den salzigen Geschmack, den er ihr schenkte. John und Sara küssten sich als hätten sie noch nie in ihrem Leben so etwas erlebt. Eine Weile verging und Johns Gesicht war getrocknet, doch das Salz war noch überall zu schmecken. Sara löste sich langsam von seinem Gesicht und küsste seinen Hals, seinen Nacken und zog ihm das T-shirt aus, sie glitt mit ihren Lippen über seine Schultern während er seine Hände auf ihren Rücken legte. Langsam glitt er hinunter auf ihren Po-Ansatz und einen Moment hielt er inne, da sie zuckte … doch als sie wieder ganz ruhig atmete drückte er ihren Po fest an seinen Schoß. Da beide noch standen, zog er sie langsam auf die Wiese. Sara legte sich auf den Rücken und John beugte sich über sie. Er zog ihr Sommerkleid aus, das diesmal von grüner Farbe war und fast wie ein Teil der Wiese aussah … er bemerkte, dass ihre Haut weich wie Samt und Seide war und streichelte ihren Bauch, küsste sie auf ihren Hals und legte sich auf sie. Sara seufzte und John versank in eine süße Trance der Lust. Das Gras der Wiese war so hoch, es war Spätsommer und die Wiese schien lange nicht gemäht worden zu sein, so dass sie wie in einen Graskranz eingebettet waren. Sara öffnete Johns Jeans und zog sie ihm aus sowie auch seine Turnschuhe. Sie hatte schon ihre Sandalen abgestreift und glitt dann mit ihren Füßen über seine Waden. Es trennte ihre beiden Körper nur noch ein paar Baumwollteile, die jeder für sich nun auszog, um die Wärme und Energie des anderen Körpers vollkommen in sich aufnehmen zu können. John drang langsam in Sara ein und fühlte eine Kraft und einen Sog, der ihn in sich selbst hinabzog. Er war wie in Trance und hatte im wahrsten Sinne des Wortes das Gefühl von „Einssein“, wie noch nie zuvor in seinem Leben.

Sein ganzer Körper schauerte und doch war er kraft- und machtvoll wie ein Löwe. Sara ließ es geschehen und lächelte ihn nur an. Es war, als sei sie nach Hause gekommen. Ihr war nichts fremd und John empfand ebenso. Als hätten sie sich schon ewig gekannt und gewusst, wie es sein würde. John und Sara sprachen kein Wort, sondern tauchten in eine Welt der Gefühle, die sie wiederentdeckten, als hätten sie sie beide vor langer langer Zeit begraben. 

HERZ


HERZ
Herz im Eis
Schwarz auf Weiß
Dunkel im Licht
LiebesGedicht
Anja Mond - MondGeschichten

7 STUNDEN - KAPITEL 5

7 STUNDEN ...

... oder das Mädchen von Manerola 

Novelle von Anja Mond - MondGeschichten


KAPITEL 5


„Sie ist tot,“ sprach Pater Lorenzo, nun ist sie tot. Er starrte auf die Menge der Menschen, die sich versammelt hatten, um dem Schauspiel beizuwohnen. Er starrte auf die Kirche, vor der dieses unglaubliche Ereignis stattfand. Katharina wurde mitten auf dem Marktplatz verbrannt, so wie es viele Frauen wurden, die mit dem Teufel verbündet sind, so dachte er, so wusste er es, aber er glaubte nicht an einen Teufel, er glaubte an nichts, nicht mal wirklich an Gott, denn Gott hätte es nicht zugelassen, dass Katharina stirbt. Katharina, die es schaffte, ihn für wenige Momente so zu faszinieren und ihm ein Gefühl von ungeahnter Nähe, Wärme und Geborgenheit zu vermitteln. Er wusste nicht, ob es Liebe war, doch sie veränderte sein ganzes Leben und nun hat er ihres auf dem Gewissen. Er ließ es zu, dass sie mitgenommen wurde, er ließ es zu, einfach zu. Er stellte sich nicht dazwischen, er stand nur regungslos da und ließ es geschehen. Seither fühlt er gar nichts mehr, er hatte vor der Begegnung mit Katharina kaum Gefühle zugelassen, doch nun fühlt es sich für ihn ebenfalls wie der Tod an, sein Leben war nun auch zu Ende. Die Menschenmenge löste sich auf, er ging zu dem Feuer, was noch loderte und stand einfach nur da, doch er spürte diese Wärme, diese Nähe und es war als spräche die Glut zu ihm. Er vernahm eine Energie und versuchte sich ganz darin einzufühlen, wie gebannt stand er da und lauschte dem Knacken und Knistern des Feuers. 

„Mach dir keine Sorgen“, hörte er plötzlich, doch niemand war da. „Sorge dich nicht, es gibt keinen Tod,“ sprach diese Stimme weiter. Er schaute sich um, doch niemand war zu sehen, plötzlich wusste er, es ist Katharina, die zu ihm sprach. Der Tod ist eine Illusion, ich bin da.“ Lorenz versuchte sich stark zu konzentrieren, er glaubte sein Gehirn spielt verrückt. „Vertraue, alles ist gut, das Leben ist ewig, Du wirst es bald erkennen. „Ich liebe Dich,“ hörte er weiter die Stimme sagen und es war als durchströmte ihn ein Schauer unerklärbarer Gefühle, die er nie zuvor wahrgenommen hatte. Er fühlte sich plötzlich unglaublich stark, kraftvoll und doch losgelöst und leicht, er war so auf das Feuer konzentriert, dass er diese Hitze in sich aufnahm und selbst Feuer wurde, er spürte, wie das Feuer sich mit der Luft verband und die Funken in die Höhe sprangen, leicht und unbeschwert. 

Er war nicht nur eins mit dem Feuer, sondern fühlte sich eins mit allem, er wusste nicht mehr, ob er selbst tot oder lebendig war, so unglaublich war seine Erfahrung, die er gerade mit sich selbst machte. Plötzlich vernahm er eine leise Stimme:  

„Du bist meine Herz und meine Seele

Ich bin bei Dir

Auch wenn ich Dir fehle

Du bist mein Blut, mein Saft 

Ich verzehre mich nach Deiner Kraft

Ich gehe auf in Dir und verliere mich

Du verschmilzt mit mir 

Und ich verführe Dich

In die ungeahnten Welten des ewigen Seins

Sei für immer gewiss

Dein Herz ist meins

Die heiße Glut unserer Leidenschaft 

Verleiht allen Menschen Zauberkraft

Wir sind die Entzünder der neuen Zeit 

Und machen alle Herzen weit

Du bist in mir und ich in Dir

Wir sind jetzt und immer hier


Oh was für eine Botschaft, seufzte er … und versank nun in völlige Ekstase, die ihn fast seinen Körper verlassen ließ. 

Er spürte einen Sog, der so gewaltig war, dass er sich nur noch mitreißen lassen konnte, etwas in ihm zog und zog, als würde ein Strudel ihn in sich selbst hinein ... nein hinaufziehen. Er konnte nicht mehr denken, nicht mehr fühlen sondern sich dem Strom nur noch hingeben.


Fortsetzung folgt ...

7 STUNDEN - KAPITEL 4

7 STUNDEN ...

... oder das Mädchen von Manerola 

Novelle von Anja Mond - MondGeschichten

KAPITEL 4

John rieb sich die Augen und stand auf. Er ging zum Fenster und öffnete es. Es war ein strahlend blauer Himmel zu sehen und er wusste nicht einmal, wie spät es ist. Nach dem Stand der Sonne war es noch recht früh. Er suchte sein Handy, da er keine Uhr im Schlafzimmer hatte. Es war genau 6 Uhr in der Früh, die Sonne war gerade aufgegangen. Er war immer noch wie benommen, konnte nicht klar denken, es war, als hätte er die letzte Nacht viel Alkohol getrunken, doch er war doch vollkommen nüchtern geblieben. Was ist nur mit ihm, wer ist Sara und was um Himmels willen soll das alles bedeuten? Er erinnerte sich an die Beamten, die behaupteten, Sara wäre eine Mörderin. Er hatte nicht den blassesten Schimmer, was gerade hier in seinem Leben passiert und wollte nun auch erstmal nicht weiter darüber nachdenken. Er ging in die Küche und kochte sich erst einmal einen starken Kaffee. Als er in den Kühlschrank schaute, stellte er fest, dass er keine Milch mehr hatte und ärgerte sich kurz. Doch weil es ein wunderbarer Tag war und es warm zu sein schien, es war Mitte Juni, wollte er mal seinen Kaffee schwarz trinken. Milch ist war sonst wichtig, doch irgendwie war es ihm nun egal, hatte er doch in der letzten Nacht wie in Milch und Honig gebadet, so dachte er zumindest und grinste in sich hinein. 

Er trank seinen schwarzen Kaffee und setzte sich ans Fenster. Was für ein wunderbarer Tag. Er beschloss heute, es war ein Samstag, eine Radtour zu machen, einfach nur irgendwohin fahren und die Seele baumeln lassen, nicht nachdenken, nur nicht weiter nachdenken. Momentan war ihm alles zu anstrengend darüber nachzudenken, was es mit Sara und der ganzen Situation auf sich hatte. Er wollte sich einfach nur den Kopf frei fahren! Und das tat er auch, er fuhr zig Kilometer durch seine schöne Heimat und fühlte sich frei, vogelfrei, irgendwie hatte ihn all das, was in der letzten Zeit geschah, doch sehr beflügelt. Nun genoss er erstmal die Stille aber auch diese neue Kraft in sich. Ja, er fühlte sich nicht nur frei, sondern auch äußerst kraftvoll.


John war zum ersten Mal in seinem Leben tiefenentspannt. Er bemerkte, dass er für kurze Zeit aufgehört hatte zu denken. Denn über Sara nachzudenken hat absolut keinen Sinn. Sie ist weder real noch irgendwie logisch erklärbar. Selbst seine Gefühle für sie kann er nicht erklären, er weiß nicht einmal, ob er welche hat. Wenn sie nicht da ist, denkt er nicht weiter über sie nach. Er nimmt zwar einige ihrer Schwingungen war, doch er ist eher mit sich beschäftigt und das findet er gerade so spannend. Durch Sara erkennt er immer mehr sich selbst und genießt die entspannenden Momente, die sie wahrlich auszulösen scheint. Wo auch immer das hinführen mag, es bleibt spannend. Sie ist spannend! 

John fuhr ganz gelöst nach Hause und wollte nun mal gar nicht mehr weiter nachdenken. Und das gelang ihm auch. Es vergingen ein paar Wochen und tatsächlich, er hatte Sara fast vergessen, es war nun Spätsommer geworden und er schrieb einige Musikstücke. Er war völlig mit sich und der Welt im Reinen und dachte bei sich … wie gut, dass ich gerade soviel Zeit für mich habe. Er war sonst immer mit so vielen Dingen beschäftigt, doch in der letzten Zeit widmete er sich ausschließlich der Musik. Er schrieb insgesamt 3 neue Klavierballaden und war sehr mit sich und seiner Arbeit zufrieden. Eines Tages, es war ein später Juli-Sommertag saß er noch lange abends auf seinem Balkon und plötzlich hörte er eine Stimme. „Kennst Du den Sinn des Lebens?“ Er drehte sich um, niemand war zu sehen. Gar nichts war zu sehen, außer die Sonne, die gerade unterging und ihr warmes Rot über den ganzen Himmel verteilte. 

„Kennst du den Sinn des Lebens?“ vernahm er wieder eine Stimme, die nun noch lauter zu hören war. Nun stand er auf und schaute in seine Wohnung. Da saß sie, Sara auf seinem Sofa, grinsend und in völlig gelber Seide gekleidet. Sie trug ein Kleid, das so strahlend gelb war, dass es fast seine Augen blendete. Es war schulterfrei und bedeckte gerade ihre Knie. Auf einem ihrer Knie schien, das konnte er sehen, eine blaue Farbe durch. Aber er sah sich dann ganz ruhig auf den Rand des Sofas hinsetzen. „Ich frag jetzt nicht, wie du hier hereingekommen bist,“ lachte er. „Gut so,“ erwiderte Sara und schaute ihn ganz lieblich an. „Was ist mit deinem Knie?“ fragte er sie. „Es scheint blau zu sein.“ Sara sagte nichts und fragte nach ein paar Sekunden noch ein drittes Mal: „Kennst du den Sinn des Lebens?“ „Ach Sara, wieder so eine schwierige und anstrengende Frage“, meinte er ganz gelassen. „Sag mir lieber, warum dein Knie blau ist,“ grinste er. 

„Wenn du mir sagst, was der Sinn des Lebens ist, dann verrate ich dir auch, was mit meinem Knie ist, flüsterte sie nun fast. „Ach,“ antwortete John nun etwas angestrengt,“ ich habe wirklich nicht den blassesten Schimmer. Momentan ist es die Musik oder die Fähigkeit, überhaupt Musik machen zu können. Früher bin ich Motorrad gefahren, da war meine Harley der Sinn meines Lebens. „Hm,“ sagte Sara, „welch Aufstieg. Von der Harley zur Musik, nicht schlecht. Aber gibt es noch mehr? Was ist für dich Musik?“ „Musik,“ wiederholte John langsam, ist für mich Ruhe und Frieden, aber auch Liebe und Leidenschaft.“ „Ah,“ sagte Sara, du brauchst also Ruhe, Frieden, Liebe und Leidenschaft. Und Musik verschafft dir diese Gefühle. Ist für dich eines der vier wichtiger als alle anderen? Gibt es eine Reihenfolge der Wichtigkeit?“ „Nein,“ sagte John, am liebsten habe ich alle vier gleich gern. Aber, wenn ich darüber nachdenke, lässt mich die Leidenschaft noch intensiver Musik machen. Ich muss mich verlieben oder ganz unglücklich verliebt sein, um das Beste aus mir herauszuholen. Meistens kommt beides auch immer zusammen. Aber so ist das Leben.“ „So ist das Leben,“ wiederholte Sara nachdenklich. „Das ist für dich also der Sinn des Lebens.“ „Was, wie meinst du das,“ fragte John. Was ist für mich der Sinn des Lebens?“ „Na, verliebt sein, glücklich oder unglücklich,“ grinste Sara. „Hm, so hab ich es noch nicht gesehen,“ meinte John zögerlich, aber ja, vielleicht hast du recht.“


„Diese Verliebtheit dient dir auch zu einem ganz bestimmten Zweck,“ sagte Sara wieder ganz ernst. „Aha,“ John schaute schon wieder skeptisch. „Was denn für einen Zweck?“ „Das, lieber John erzähle ich dir, wenn wir uns das nächste Mal sehen.“ 13.08.2014 „Ach komm,“ sagte John, nun kannst du nicht gleich wieder verschwinden. „Du hast mir außerdem noch nicht verraten, warum dein Knie so blau ist.“ Doch Sara schien nicht zu hören, was er sagt und ging leise hinaus auf seinen Balkon. Sie stand einfach nur da und sagte: „Schön, hast du´s hier, wusstest du, dass wir letzte Nacht den Supervollmond hatten, es ist der hellste des Jahres und er war der Erde ganz nah, vielleicht kann man ihn heute nacht noch einmal bewundern.“ John stand da und wusste nicht, was er sagen sollte. Er war wie immer ratlos und dachte bei sich. „Warum ist es immer so seltsam?“ Er war wie versunken und schaute dann aber auch tatsächlich in den Himmel, es war kein Mond zu sehen, doch diese unendliche Weite des Himmels fesselte seinen Blick und er war für einen Moment ganz ganz weit weg, er dachte nicht mehr, sondern verschwand innerlich in der Tiefe seines Seins. Als er wieder bei „klarem Bewusstsein“ war, bemerkte er, dass Sara auch schon wieder verschwunden war... 


Verliebtsein, dachte John bei sich, das ist ein Sinn des Lebens? Mein Sinn des Lebens … ? Er war sehr skeptisch, doch er dachte drüber nach … war immer noch ganz versunken, konnte aber nicht schlafen. Aber wie immer, wenn Sara da war, fühlte er sich völlig entspannt und hatte neue Kraft und Inspiration gewonnen. Und nu versuchte er seiner „Verliebtheit“ auf die Schliche zu kommen. Denn im Grunde genommen war für ihn das „Verliebtsein“ eine Droge, die ihn meist zwar berauscht, aber auch an seine Grenzen bringt. Er war noch nicht oft in seinem Leben verliebt, aber wenn, dann richtig und sein Leben stand dann meist Kopf, und dann funktionierte fast gar nichts mehr. Aber das kann ja wohl nicht der Sinn des Lebens sein. 

Er grübelte noch eine Weile nach, doch eher über sein auch sonst manchmal „sinn“loses Leben. Warum sollte man überhaupt über den Sinn des Lebens nachdenken. Am Ende geht es doch nur darum, jeden Tag so gut es geht zu genießen und wenn man ihn so genießt, als sei es der letzte, dann hat man zwar nicht verstanden, was der Sinn des Lebens ist, aber man genießt es wenigstens. Ja, dachte John bei sich, ich lebe, um zu genießen. Und wenn ich verliebt bin, genieße ich die Verrücktheit in mir, die Losgelöstheit meines Verstandes, meines ewig ratternden Verstandes, ich genieße die Irrationalität meines Seins … und … ich genieße natürlich auch den Körper meines Gegenübers, in den ich verliebt bin, ich genieße, wie meine Hormone verrückt spielen, ich genieße den Augenblick des ersten Kusses, nein, der ersten Berührung, die muss ja nicht einmal körperlich sein. Ich genieße den Moment, in dem ich weiß, jetzt hab ich mich verliebt, egal, was die Umstände dazu sagen, ich genieße die Sekunde, in dem ich spüre, da ist jemand, den ich will, den ich begehre, den ich vielleicht für immer erobern möchte, doch das denke ich ja in so einem Moment gar nicht, doch es ist so eine Zeit- und Raumlosigkeit da, die alles vereint. Ich fühle mich dann so stark, so kraftvoll und doch so schüchtern und ängstlich, es ist, als stünde man nackt vor dem anderen, denn man glaubt, dass es alle sehen könnten, wie man gerade den Kopf und den Verstand verliert und nur noch an das bezaubernde Wesen denkt, es im Blicke hat und am liebsten verschlingen würde. Ja, so ist es, wen ich verliebt bin. 

Es ist ein Rausch, dem keine andere Droge standhalten kann, ich hatte ja schon einiges ausprobiert, lächelte John in sich hinein. Oh ja, John spürte, wie sein ganzer Körper kribbelte, als er an dieses Gefühl, nein besser an diesen Zustand des Verliebtseins dachte. Er war wie in Trance und fühlte alles, was er beschrieb in Gedanken, als sei es „jetzt“. Er seufzte vor sich hin, schwelgte weiterhin in Gedanken und dachte weiter bei sich, ja und ich genieße diese erste Berührung, die mich einfach nur „lebendig“ macht, wenn diese Berührung dann auch in die körperliche übergeht, ist es, als explodieren tausend kleine Sterne in mir, es wird warm, licht und feurig kribbelnd, es durchströmt mein ganzes Sein und ich bin der Lage alles, aber wirklich alles um mich herum zu vergessen. Es muss ein außersinnliches Empfinden sein, denn die normalen Sinne verschmelzen ineinander, wie in ein unendlich großes Loch, in das man dann mit Leib und Seele hineinfällt, nein, nicht fällt, sondern hinein taucht. Man wird zu diesem „Loch,“ was nur ein Symbol für das Universum ist, ja, man fühlt sich plötzlich eins mit dem ganzen Universum. Und die Frau, die das schafft, ist eine Göttin, die Göttin, die mich das „Einssein“ spüren lässt. Zunächst ist es erst die Verschmelzung mit der Göttin, der Frau, in die ich mich verliebe, doch es geht dann immer weiter und tiefer und ich bin am Ende nicht nur dieses Frau sondern ich bin die Welt. 

Puhh … John war in völlige Ekstase eingetaucht und schwitzte leicht, doch er lächelte, oh wie fühlte er sich gut. Er dachte an keine bestimmte Frau, sondern nur an das Gefühl, was er immer hatte, wenn er verliebt war, und das war nicht oft in seinem Leben. Doch nun hatte er es, obwohl er niemanden im Focus hatte, und doch … Sara hat ihn daran erinnert, sie hat ihn an seine Fähigkeit des Verliebtseins erinnert und sie somit präsent gemacht. Wow, er war vollkommen geflasht. Wie kann man denn so ein Gefühl erzeugen, obwohl gar niemand im Focus ist, wer ist Sara dachte er wieder … doch es war ihm mittlerweile egal, er nahm es so hin, wie es war. Sie IST einfach. Und er genoss sich und er genoss sein Leben. Heute ganz besonders, denn dieses Gefühl der Verliebtheit brannte sich gerade so in seine Zellen, dass er förmlich vor Ekstase zerspringen wollte, doch er nutzte diese Energie und setzte sich auf sein Fahrrad und fuhr einfach drauf los... 20.09.2014 Er fuhr und fuhr, die Sonne ging langsam unter, es war schon wieder so ein unglaublich schöner Tag, seit Tagen schien die Sonnen ohne Unterlass, es war warm, sehr angenehm warm und weil es noch so schön war, machte er an einem Teich eine Pause. 

Es war ein Seerosenteich – ganz untypisch für diese Gegend, doch an einer kleinen Stelle wachsen diese zauberhaften Rosen um die Wette. John dachte bei sich, eigentlich braucht es doch nicht viel zum Glücklichsein, Sonne, ein Fahrrad und Zeit reichen völlig aus … wie gut, dass er sich dessen immer erinnern konnte, so wie jetzt. Er starrte auf den Teich, sah die Seerosen, die so prachtvoll blühten, tief waren ihre Wurzeln im Schlammboden vergraben.. „Ja, schau nur auf die Rosen,“ ertönte eine Stimme hinter ihm. Er musste schmunzeln, wusste er doch, dass da wieder Sara war, die – er dachte nicht einmal mehr darüber nach, wie sie dorthin gekommen war – einfach plötzlich hinter ihm stand und ihm leicht auf die Schulter tippte, nein sie strich ganz zärtlich über seine Schultern, mit beiden Händen hielt sie ihn und strich sanft ihre Hände an seinen Armen hinunter bis ihre Hände die seinen berührten. Anders als sonst schwieg sie und hielt ihn bei den Händen. John war auch plötzlich ganz still und regungslos, spürte den leichten Druck ihrer Hände auf seinen, genoss diese zarte Berührung, bemerkte ihren Atem in seinem Nacken und schaute wie gebannt auf die Seerosen, mittlerweile auf eine ganz zart weiße Rose, die sich von den anderen ziemlich mittig auf dem Teich ihren Platz gesucht und gefunden hatte. Diese Rose war größer als die anderen und ziemlich für sich allein, es schien, als sei sie die Mitte und die Königin aller Seerosen, die auf diesem Teich zu sehen waren. John und Sara standen einfach nur da, schauten und staunten, denn da war ein Moment ganz besonderer Stille und Nähe. Selbst die Natur machte keinerlei Geräusche, kein Wind, kein Vogel, kein Nichts ….  

Fortsetzung folgt ...


ZEICHEN


ZEICHEN
Setze ein Zeichen
Sei ohne Gleichen
Steh nicht im Weg
Zeig wie es geht
Mache es gut
Vertrau deinem Mut
Trau dich zu schweigen
Mach Nichts dir zu eigen
Sei offen dem Licht
Dann verirrst Du dich nicht
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VERBUNDEN


VERBUNDEN
Verbunden ohne Wunden
Gibt dem Leben neue Runden
Vertrauen ohne Binden
So wird die Liebe Dir nicht schwinden
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SCHREIBEN auf REISEN


SCHREIBEN AUF REISEN
Schreiben auf Reisen
Schicksal der Weisen
Entdecken auf Erden
Im Sterben und Werden
Prozesse des Lebens
Wirken des Webens
Alles mach neu
Vergiss alle Reu
Schau niemals zurück
Das raubt dir dein Glück
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HERZ IM STEIN - MONDGeschicht


HERZ IM STEIN
Herz im Stein
Ruhig und still
Geborgen im Sein
Weiß genau was ich will
Egal was ich sage
Es bestimmt meine Tage
Anja Mond - MondGeschichten

MondReise durch die RauhNächte - Tag 12



Liebe RauhNachtigallen,

Die MondReise durch die RauhNächte geht zu Ende ...

... willkommen im MondJahr 2020 🌜🌜🌜🌜🌜🌜🌜

Jedes astrologisch neue Jahr steht auch immer unter der Schirmherrschaft eines bestimmten Himmelskörpers, und das neue Jahr 2020 wird von der Patronanz des Mondes getragen, der ja zuständig ist für das Weiblich-Mütterliche, für den gesamten Gefühlsbereich, für unsere Familie (zu der man auch den Freundeskreis zählen kann), für unser Zuhause und auch für unsere Heimat. Das Jahr des Mondes macht uns also sehr deutlich darauf aufmerksam, dass die Familie im Mittelpunkt des neuen Jahres steht.

Wir haben jeden Tag .... jedes Jahr die Chance, neu zu beginnen.

Für mich persönlich ist schon jeder Tag wie ein neues Leben ... ganz besonders seit meinem Autounfall.

Tun wir einfach so, als sei alles auf RESET .... und fangen ganz neu an:

Jedes Jahr ist wie ein kleines neues Leben!


Was benötigen wir für einen Neuanfang?

Zunächst benötigen wir den Mut, Altes loszulassen.
Symbolisch gesehen steht der Planet Pluto für die Transformation - für den Stirb- und Werdeprozess. Es ist ein natürlicher Prozess, wie wir ihn täglich in der Natur beobachten können. Der Mond macht Platz für die Sonne und die Sonne geht unter, damit der Mond scheinen kann.

Es ist ein ganz natürlicher Vorgang, doch mal fällt es uns leichter, etwas zu verabschieden und ein anderes mal tut es unsäglich weh. Im Nachhinein wissen Sie aber immer: Ohne das Ende hätten wir unser Leben nicht so gestalten können, wie es heute ist. Trotzdem ist es leichter gesagt als getan ...

Doch wir können es versuchen ...



Carpe Diem ... Nutze jeden einzelnen Tag!

Ich verabschiede mich nun mit einem buddhistischen Zitat, das alles wieder auf einen einzigen Punkt bringt:

WAHRHEIT
Alles ist so wie es ist.
Das ist keine Weisheit, sondern eine Wahrheit.
Wie kann man diese ändern?
Indem man es ändert!
Aber auch dann ist wieder alles so, wie es ist.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein gesundes, magisches, leidenschaftliches & energiereiches MondJahr 2020.

Außerdem ist es in der chinesischen Astrologie das Jahr der Ratte ... googelt einfach mal 🤗😎💕

Eure Anja

P.S. In dieser Gruppe erhaltet Ihr regelmäßig SinnVolles über die Magie des Jahres .... aus der Sicht einer MondReisenden 😀 ... bleibt also gerne drin!

VIELEN LIEBEN DANK FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT
💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕

Hier findet Ihr alle MondReisen im neuen Jahr auf einen Blick ... zum Erleben weiteren Zaubers in unserem Leben:

https://yoga-carpe-diem.blogspot.com/p/alle-reisen-auf-einen-blick.html?m=1




GANZ NEU:

NLP & YogaRetreat mit Anja Mond

7 SCHRITTE IN EIN NEUES LEBEN! Auf Rügen & Sizilien, in Stralsund und im Erzgebirge Erfahre in 7 Schritten, wie Du Dein Leben...